Slotracing ist Rennsport im kleinen für Profis und Verrückte !!!
Hier erfahren Sie einiges zum Thema Slotracing
 
   
     
 

Technik/Tipps

Die Bahn
Unsere Bahn hat laut SlotMan eine Spurlänge von 26,99m. Die Grundfläche der Bahn ist 7,00m X 2,49m also rund 17,5 qm. Die Brücke hat eine Höhe von 12cm über Schiene, so das wir auch mit Trucks fahren können. Die Außenrandstreifen sind aus 10mm MDF Platten gefertigt, mit Wandtafelfarbe gestrichen und dann mit Senkkopfschrauben befestigt. Es sind 32 Stromeinspeisungen, pro Spur 8 mal, verbaut. Für den Strom sorgen 4 Labornetzteile von MacVoice, stufenlos einstellbar zwischen 0-30 Volt und 0-3 Ampere. Die Netzteile können an den Fahrerplätzen über zwei Chaostasten ein und ausgeschaltet werden. Unsere Anschlussboxen haben eine deutsche Belegung. Zwischen Netzteil und Stromeinspeisung ist für jede Spur ein Vorwiederstand eingebaut, dieser kann ein und ausgeschaltet werden. Bei eingeschaltetem Vorwiederstand ist er stufenlos einstellbar und ermöglicht auch unerfahrenen Fahren (Oma, Opa, Onkel, Tante, Nachbarn, kleiner Bruder oder große Schwester) im Slot zu bleiben. Unsere Zeitmessung besteht als erstes aus zwei Sensorboxen und acht Sensoren von Racecontrol, so das wir auch mit Tankfunktion fahren können. Als zweites haben wir eine Bahnstromabschaltung über Relais die von Rechner über Parallelport angesteuert werden. Das funktioniert sowohl mit SlotMan als auch mit SlotRaceTimer. Im Training und bei unseren Treffen fahren wir mit beiden Systemen, im Rennbetrieb fahren wir mit SlotRaceTimer weil hier die Möglichkeit besteht Strafen für die Fahrer zu verhängen. Die Strafen sind bei unserer Bahn wichtig da wir ohne Einsetzer fahren und wir auch nicht an allen Stellen der Bahn ohne weiteres die Autos bergen können. Für das "Rausfliegen" gibt es im Rennen eine 4 Sekunden Zeitstrafe, was den angenehmen Nebeneffekt hat, dass es Rennen zum Beispiel im Slot it Cup von 4 Minuten ohne einen Abflug gibt. Für die Steuerung der Zeitmessung haben wir noch eine zweite Tastatur an den Fahrerplätzen, da wir auch mal zu dritt oder zu viert fahren. Auf unserem Rechner ist Windows XP installiert, da SlotRaceTimer dieses Programm braucht, SlotMan würde ja noch unter Windows 95 (DOS) laufen. So das war die Technik der Bahn auf dem Rennspeicher, wenn ihr Fragen dazu habt wie wir was gemacht haben, einfach über Email nachfragen.

Die Autos
Unsere Slotcars fahre alle ohne Magnet. Der Grund dafür ist einfach, dass Auto lässt sich besser kontrollieren und ist auf den Graden schneller. Das fahren mit Magnet lässt zwar eine höhere Kurvengeschwindigkeit zu, aber bricht die Haftung vom Magnet ab, fliegt das Auto aus der Kurve. Ohne Magnet kann ich mit dem Auto kontrolliert driften. Aber ganz so einfach ist es doch nicht. Man muss das Auto mit Blei austrimmen. Wir nehmen dazu Walzblei 1mmm von Dachdecker, das lässt sich mit der Schere schneiden und mit doppelseitigem Klebeband im Slotcar platzieren. Am besten so tief wie möglich auf die Innenseite des Chassis, ein wenig vorne am Leitkiel und hinten unter die Achse. Das muss jeder selber ausprobieren, da gibt es 1000 und eine Meinung im Netz, meistens reichen 8-10 Gramm geschickt verteilt. Ein weiteres Thema sind die Reifen. Die Gummireifen einiger Hersteller sind einfach zu hart. Wir fahren zu 90% Moosgummireifen aber auch Slot it P6 Reifen. Als Tipp gelten Yellow Dog Reifen die gibt es in vielen Größen passend für die Serienfelgen. Mit solchen Reifen hat man dann in den Kurven genügend Haftung, kann aber immer noch gut und kontrolliert driften. Die Reifen sollte man ab und zu mit Klebeband abziehen (reinigen), aber bitte keine Haftmittel verwenden, die machen nur die Bahn dreckig. Sollte das Slotcar immer noch schwer zu kontrollieren sein versuch es mal mit weniger Volt zu fahren, manchmal ist weniger mehr.

Einen günstigen Slotkoffer:
In den diversen Baumärkten bekommt man oft einen Alukoffer für 10-15 Euro. Der Mittelstege waren beim Koffer dabei. Mit ein paar kleinen 1mm Presspappe-Platten bekommt man dann die einzelnen Fächer für die Slotcars. Presspappe gibt es oft in Verpackungen oder man bekommt sie auch im Baumarkt als Reste für kleines Euro. Die Pappe hat den Vorteil, man kann sie mit dem Kattermesser zuschneiden. Ob man einen Schlitz für den Leitkiel einschneidet ist jedem selber überlassen, es geht auch ohne. Im Bild links oben und mittig  ein 1/24, unten ein MiniZ, rechts von oben MiniZ - 1/24 und 1/16 Gokart. Ganz unten die geheimen Flüssigkeiten und ein Ersatzdrücker.  Im Deckel, der bei meiner Variante zum Boden wird, ist Platz für Boxen (nicht höher als der Deckelrand) für Werkzeug und Ersatzteile, und für den Drücker. Ein kleiner Schrauberplatz ergibt sich durch das ''falsche'' aufklappen von selbst. Den Teil des Koffers mit den Slotcars muss man, wenn der Koffer frei auf einem Tisch steht, abstützen. Ich nehme dazu Filmdosen, in denen habe ich sowieso meine vorbereiteten Reifen drin und die passen von der Höhe perfekt. Alles in allem kostet so ein Slotkoffer nicht mehr als 25 Euro. Er ist anpassbar, so wie man ihn braucht und er ist nicht so schwer wie ein großer Holzkoffer.


Ja, ich treibe auch Sport:
Ich treibe aktiv Sport und zwar eine alte asiatische Kampfkunst namens Sh`la fen. Beim Sh`la fen kommt es vor allem auf die innere Ruhe an, denn nur so ist man bereit für den großen Gegner, der laut Prophezeihung jeden Kämpfer (`Shla fen der`) heimsucht. Die Bezeichnung ist T`ra Um, was soviel wie Gedankengemetzel bedeutet. Zur Ausrüstung eines jeden Sh`la fen Den gehört die Waffe (`Kis Sen`), der Schild (`Dec Ke`) und ein persönlicher Kampfplatz (`Matra Tze`) Die Regeln sind simpel, wer zuerst die Kampfhaltung (`Lie Gen`) ändert, verliert.
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